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Business & Startups Von Urs Langmeier, 29. August 2014

Crowdfunding – das Timing ist entscheidend

Beim Crowdfunding ist das Timing wichtigDas Timing ist beim Crowdfunding der mitan wichtigste Faktor den es zu berücksichtigen gilt, um eine möglichst grosse Zahl an Investoren zu gewinnen.

Crowdfunding ist zumindest in Europa noch eine relativ junge Form der Unternehmensfinanzierung, in den USA ist es deutlich weiter verbreitet. Die Grundidee ist bestechend einfach: Die Mittel für ein Projekt oder eine Existenzgründung werden bei zahlreichen Kleininvestoren eingeworben, ohne eine Bank oder einen anderen institutionellen Anleger zwischenzuschalten. Es haben sich zahlreiche Untervarianten des Crowdfundings entwickelt, die sich im Wesentlichen dadurch unterscheiden, welche Gegenleistung die Investoren erhalten. In einigen Fällen werden die Anleger Anteilseigner des Unternehmens, in anderen Fällen wird ihnen eine feste Verzinsung ihrer Anlage in Aussicht gestellt. Manchmal besteht die Gegenleistung auch in Sachleistungen, in einigen Fällen wird auch um Spenden geworben. Crowdfunding ist für Unternehmen aus vielen Gründen eine interessante Alternative zur herkömmlichen Finanzierung. Die Finanzierungskosten sind meist niedriger und oft können auch Projekte finanziert werden, bei denen die Banken abwinken.

Eine aktuelle Studie zu den Erfolgschancen 

Längst nicht alle Crowdfunding Kampagnen verlaufen erfolgreich. Typischerweise erreichen etwa 40 bis 50 Prozent der Kampagnen die angestrebte Investitionssumme, die übrigen Versuche scheitern. Eine aktuelle Schweizer Studie zeigt auf, dass es dabei selten knapp zugeht. Wer scheitert, scheitert meist gründlich! Nur zwei Prozent der erfolglosen Projekte erreichen auch nur die Hälfte der angestrebten Gesamtsumme, mehr als 60 Prozent schaffen nicht einmal die Fünf-Prozent-Hürde. Es gibt also eine Vielzahl von Projekten, von denen nahezu kein Anleger überzeugt ist. Nun haben wir es aber nicht mit professionellen Anlegern zu tun, die Projekte alle nach ähnlichen Kriterien bewerten und schon deswegen zu ähnlichen Urteilen gelangen. Bei den Investoren handelt es sich um kleine Privatanleger, die durchschnittliche Höhe der Einzelinvestitionen betrug in diese Studie nur 128 Franken. Das legt den Verdacht nahe, dass der auch auf den „großen Finanzmärkten“ bekannte Herdentrieb eine Rolle spielt. Wenn genügend viele Investoren aufspringen, springen noch mehr andere hinterher. Umso wichtiger ist es, einen guten Start hinzulegen. 

Die Bedeutung eines guten Starts

Die Studie zeigt, dass sich in den ersten Tagen eines Projekts nahezu alles entscheidet. Erfolgreiche Projekte sammeln im Schnitt bereits am ersten Tag zehn Prozent der Gesamtsumme ein. Innerhalb der ersten zehn Tage sind diese Projekte bereits zu rund einem Drittel finanziert. Umgekehrt gilt auch, dass wer in den ersten Tagen deutlich darunter liegt, auch im weiteren Verlauf kaum noch Anleger hinzugewinnen kann. Nur wenige Anleger mehr oder weniger am ersten Tag können also über den Erfolg entscheiden. Da die Anfangsphase also von größter Bedeutung ist, lohnt sich ein genauerer Blick, wann ein Projekt gestartet werden sollte. Es wäre ja ärgerlich, nur deswegen zu scheitern, weil die potenziellen Investoren gerade nicht hinschauen! 

Gutes Timing entscheidet

Wochenenden sind schlechte Tage, das zeigt die Studie eindeutig! Nicht nur ein Projektstart am Wochenende ist nachteilig, sondern auch ein Starttermin zu nah vor dem Wochenende. Ideale Tage sind der Montag und der Dienstag. Die erfolgreichen Projekte, die an diesen Tagen gestartet werden, erreichen in den ersten zehn Tagen überdurchschnittliche 40 Prozent der Gesamtsumme. Auch im Tagesverlauf sind signifikante Änderungen des Anlegerverhaltens zu beobachten. An Wochentagen werden viele Investitionen relativ früh getätigt, während am Sonntag die meisten Investitionen in der Mittagszeit vorgenommen werden. Wer sein Projekt zu spät startet, verschenkt also weitgehend den besonders wichtigen ersten Tag!

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Über den Autor , Gründer und CEO von Langmeier Software GmbH
Urs Langmeier Urs Langmeier ist Gründer und CEO von Langmeier Software GmbH und damit verantwortlich für die strategische Weiterentwicklung der Langmeier Software-Lösungen.
 

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