Backup-Software

So sichern Sie virtuelle Maschinen unter Hyper-V im laufenden Betrieb

Langmeier Backup V-Flex sichert virtuelle Maschinen unter Hyper-V im laufenden Betrieb — wahlweise vom Server aus oder in der einzelnen Maschine. Der Schattenkopie-Dienst von Windows friert die Daten im Moment der Sicherung ein, die Maschinen laufen einfach weiter.

Wie sichere ich virtuelle Maschinen unter Hyper-V im laufenden Betrieb?

Sichern Sie Ihre virtuellen Maschinen mit Langmeier Backup V-Flex — wahlweise vom Hyper-V-Server aus oder in der einzelnen Maschine. Beide Wege sind gleichwertig, und die Maschinen laufen während der Sicherung weiter.

Möglich macht das der Schattenkopie-Dienst von Windows (VSS). Er erstellt im Moment der Sicherung eine eingefrorene Momentaufnahme der Daten. V-Flex sichert genau diese Momentaufnahme. Die Maschinen laufen deshalb einfach weiter: Die Sicherung liest den eingefrorenen Stand, laufende Änderungen stören sie nicht.


Weg 1: die Sicherung vom Hyper-V-Server aus

Jede virtuelle Maschine steckt komplett in einer einzigen Datei auf dem Server. Diese Datei hat die Endung VHD oder VHDX und enthält das ganze Laufwerk der Maschine. Wer diese Datei sichert, sichert deshalb die komplette Maschine — samt System, Programmen und Daten.

So richten Sie die Sicherung ein:

  1. Installieren Sie Langmeier Backup V-Flex auf dem Hyper-V-Server.
  2. Geben Sie den Host-Key ein — er liegt Ihrer Lizenz bei.
  3. Legen Sie einen Sicherungsauftrag an, der den Ordner mit den VHD- und VHDX-Dateien sichert.

Beim Start des Auftrags erstellt der Schattenkopie-Dienst die Momentaufnahme. V-Flex kopiert dann die eingefrorenen Festplattendateien ins Sicherungsziel. Die Maschinen laufen währenddessen weiter. Der Auftrag ist gelungen, wenn er ohne Fehlermeldung durchläuft und die Festplattendateien im Ziel liegen.


Weg 2: die Sicherung in der einzelnen Maschine

Behandeln Sie die virtuelle Maschine wie einen physischen Server:

  1. Installieren Sie Langmeier Backup direkt in der Maschine.
  2. Legen Sie dort einen Sicherungsauftrag für ein Festplatten-Abbild des Systemlaufwerks an.
  3. Wählen Sie als Sicherungsziel ein Netzlaufwerk — also einen freigegebenen Ordner auf einem anderen Rechner im Netzwerk.

Das Abbild ist eine vollständige Kopie des ganzen Laufwerks samt Windows, Programmen und Einstellungen. Auch hier sorgt der Schattenkopie-Dienst dafür, dass die Sicherung im laufenden Betrieb sauber durchläuft. Der Auftrag ist gelungen, wenn er ohne Fehlermeldung endet und das Abbild auf dem Netzlaufwerk liegt.

Neben dem Abbild können Sie in der Maschine auch einzelne Dateien sichern: Ordner, Dokumente oder Datenbanken — wie auf jedem physischen Server. Zum Beispiel täglich die Arbeitsdaten als Dateisicherung und wöchentlich das ganze Systemlaufwerk als Abbild.


Wie hole ich eine Maschine oder einzelne Dateien zurück?

Eine komplette Maschine stellen Sie aus der Server-Sicherung in drei Schritten wieder her:

  1. Kopieren Sie die gesicherte VHDX-Datei an ihren Platz zurück.
  2. Hängen Sie die Datei im Hyper-V-Manager an die bestehende oder an eine neue Maschine an.
  3. Starten Sie die Maschine.

Die Wiederherstellung kommt ohne Rettungsmedium aus.

Für einzelne Dateien genügt ein Schritt:

  • Holen Sie die Datei direkt aus der Sicherung oder aus dem Festplatten-Abbild heraus — ganz ohne Umweg über die komplette Maschine.

Der Stolperstein: das richtige Administratorkonto

Die Schattenkopie braucht ein Konto mit Administratorrechten auf der Maschine. Mit einem Domänen-Administrator funktioniert sie eventuell nicht; dann scheitert die Momentaufnahme, und die Sicherung meldet Fehler zu geöffneten Dateien.

  • Tragen Sie im Sicherungsauftrag ein lokales Administratorkonto ein — dann läuft die Schattenkopie zuverlässig.

Welche Lizenz brauche ich?

Eine V-Flex-Lizenz deckt beide Wege ab. Einen separaten Host-Key für die Sicherung vom Server aus ist inklusive. Für die Sicherung in der Maschine genügt der normale Lizenzschlüssel. V-Flex funktioniert für Hyper-V, XEN, VMware, KVM und VirtualBox.

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Über den Autor
Chief Technology Officer (CTO)
Konstantin Stratigenas ist Chief Technology Officer (CTO) bei Langmeier Software und massgeblich verantwortlich für die Weiterentwicklung der aBusiness Suite. Sein Ziel ist es, Unternehmen mit modernen, KI-gestützten Lösungen zu unterstützen, die Arbeit vereinfachen, Prozesse beschleunigen und Zeit wie Kosten sparen. Mit seiner Leidenschaft für nutzerfreundliche Technologien verfolgt er die Vision, dass jeder Mensch weltweit von den Vorteilen der aBusiness Suite profitiert.
 
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