Tipps und Tricks

So läuft Ihr Sicherungsauftrag automatisch: Zeitsteuerung zuordnen

Ein angelegter Sicherungsauftrag beschreibt, was gesichert wird und wohin. Wann das automatisch geschieht, legt die Zeitsteuerung fest. Sie ist ein eigener Einrichtungsschritt und in einer Minute erledigt.

Der Auftrag ist angelegt, die Sicherung läuft trotzdem nie: woran liegt das?

Ein Sicherungsauftrag startet nicht von selbst. Automatisch läuft er erst, wenn ihm eine Zeitsteuerung zugeordnet ist.

  1. Auftrag öffnen. Öffnen Sie den Auftrag, der künftig automatisch laufen soll.
  2. Planung aufrufen. Unter dem Menü-Reiter «Werkzeuge» finden Sie den Knopf «Planen...». Er liegt auch in der Schnellzugriffsleiste links im Hauptfenster.
  3. Planung anlegen. Klicken Sie auf «Hinzufügen...».
  4. Zeitpunkt festlegen. Im unteren Bereich «Zeitsteuerung» wählen Sie den Zeitpunkt, an dem die Sicherung automatisch starten soll.
  5. Auftrag kontrollieren. Oben wählen Sie den zu verwendenden Auftrag. Standardmässig steht dort bereits der aktuell geöffnete Auftrag. Prüfen Sie diesen Eintrag, wenn Sie mit mehreren Aufträgen arbeiten.
  6. Speichern. Damit ist die automatische Sicherung eingerichtet.

Sobald mindestens eine automatische Datensicherung eingerichtet ist, erscheint das Symbol von Langmeier Backup im Task-Tray von Windows. Daran sehen Sie im Alltag, dass im Hintergrund tatsächlich etwas läuft.


Warum es zwei Schritte sind

Der Auftrag legt fest, welche Daten wohin gesichert werden. Die Zeitsteuerung legt fest, wann das geschieht. Diese Trennung erlaubt mehrere Aufträge in unterschiedlichem Takt, etwa eine tägliche Datensicherung und ein wöchentliches Abbild.


Die Zuordnung prüfen, wenn mehrere Aufträge im Spiel sind

Ein Zeitplan startet genau den Auftrag, der in ihm eingetragen ist. Wer einen zusätzlichen Auftrag anlegt, wählt ihn im Zeitplan auch aus — sonst startet zur geplanten Zeit weiterhin der zuvor eingetragene Auftrag, genau wie eingestellt.

Öffnen Sie deshalb den Zeitplan und lesen Sie nach, welcher Auftrag oben als zu verwendender Auftrag eingetragen ist. Steht dort ein anderer Name als erwartet, stellen Sie den richtigen Auftrag ein und speichern Sie.


Der Fünf-Minuten-Check

Vier Fragen genügen, um den Zustand Ihrer Automatik zu klären. Sie lohnen sich einmal direkt nach dem Einrichten und danach ein- bis zweimal im Jahr.

  1. Wann lief die letzte Sicherung wirklich? Die belastbare Antwort steht im Protokoll der letzten Ausführungen, nicht im Gedächtnis. Liegt das Datum Wochen oder Monate zurück, obwohl täglich gesichert werden soll, läuft die Automatik nicht.
  2. Ist überhaupt ein Zeitplan hinterlegt? Öffnen Sie über «Werkzeuge» den Knopf «Planen...». Ein Eintrag mit plausiblem nächstem Ausführungstermin zeigt, dass eine Sicherung tatsächlich ansteht.
  3. Ist der Zeitplan dem richtigen Auftrag zugeordnet? Diesen Schritt überspringt man am leichtesten. Prüfen Sie den eingetragenen Auftragsnamen besonders dann, wenn Sie mehrere Aufträge führen oder kürzlich einen neuen angelegt haben.
  4. Erscheint das Symbol im Task-Tray? Es gehört dorthin, sobald eine automatische Sicherung aktiv ist. Fehlt es, gehen Sie die Fragen 2 und 3 noch einmal durch.

Zur Kontrolle in den ersten Tagen hilft ein Testlauf direkt nach dem Einrichten der Zeitsteuerung: Er zeigt sofort, ob Auftrag und Zeitplan zusammenspielen.

Mit einer richtig zugeordneten Zeitsteuerung läuft Ihre Sicherung zuverlässig weiter, auch wenn Sie nicht mehr daran denken.

Langmeier Backup

Backup für Windows

  Jetzt kaufen   Kostenlos testen

Backup-Software für Windows

--- Anzeige ---
Langmeier Backup 10 - jetzt testen und sofort Daten sichern!
Weiter nachschlagen: