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Backup-Software
Offene Dateien sichern: So gelangen sie ins BackupFehlerliste voller offener Dateien? Windows sperrt diese Dateien. Die Sicherung liest sie über die Schattenkopie des Windows-Dienstes «Volumeschattenkopie». Mit vollen Administratorrechten sichert der nächste Lauf auch offene Dateien. Warum werden offene Dateien nicht gesichert?Weil Windows eine Datei sperrt, solange ein Programm sie bearbeitet. Das ist normal und schützt die Daten. Die Sicherung liest solche Dateien deshalb über eine Schattenkopie — eine eingefrorene Kopie des Laufwerks. Diese Schattenkopie liefert der Windows-Dienst «Volumeschattenkopie». Windows erlaubt die Schattenkopie nur mit vollen Administratorberechtigungen. Warum «Programme schliessen» nicht hilftDas Protokoll meldet zu jeder offenen Datei denselben Rat: «Die Datei ist bereits offen. Bitte schliessen Sie offene Dokumente und Programme, um diese Datei zu sichern». Auf einem Server bleiben aber rund um die Uhr Dateien offen: Dienste schreiben Protokolle, Fachanwendungen halten ihre Datenbestände offen, Anwender arbeiten auf Netzlaufwerken. Sogar nachts um drei bleibt mindestens ein Programm geöffnet. Statt Programme zu schliessen, richten Sie die Schattenkopie ein:
In einer Domäne braucht der Sicherungslauf eventuell ein lokales Administratorkonto. Was ist mit offenen Dateien auf einem Netzlaufwerk oder NAS?Offene Dateien auf einem Netzlaufwerk oder NAS sichert die Schattenkopie nicht. Sie entsteht nur auf dem Rechner, auf dem die Sicherung läuft. Liegen die offenen Dateien auf einem Server, lassen Sie Langmeier Backup direkt auf dem Server laufen. Tragen Sie dort den lokalen Ordner des Servers in den Auftrag ein, zum Beispiel C:\Daten. Mehr dazu: der Beitrag «Sicherung ins Netzwerk».
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