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Von Urs Langmeier, 9. Juni 2012
Wie besiege ich die Geld- und Profit-Gier meiner Mitarbeiter?
Arbeitnehmer rammen nicht jeder IT-Firma die Türen ein, sondern sind heutzutage sehr wählerisch und eigennützig. Zum Beispiel ist es für kleinere Unternehmen praktisch unmöglich, Software-Entwickler zu finden. Schlechte oder gute - sie stehen einfach nicht für uns zur Verfügung. Viel interessanter empfinden die Programmierer die Arbeitsplätze bei Google, Facebook, bei Microsoft und bei den Banken und Versicherungen. Damit auch ein Nicht-Globales IT-Unternehmen als Arbeitgeber in der IT-Branche wettbewerbsfähig wird, muss Kreativität her. Etwas muss her, womit die Geld- und Profitgier bei den Bewerbern abgeschüttelt werden kann. Vielleicht hilft das hier: Den Mitarbeitenden Freiheit anzubieten! Denn das ist doch wertvoller als Geld! Alles, was mit dem Computer erledigt werden kann, das kann doch dort erledigt werden, wo Internet-Anschluss besteht. Auch ein 9 bis 17-Uhr-Arbeitstag ist doch die reine Selbstbelügung. Es ist doch einfach nicht wahr, dass jeder Mensch genau acht Stunden braucht, um seine Arbeit zu erledigen. Ein Chef, der seinen Mitarbeitenden nun im Gegensatz dazu viele Freiheiten lässt, der wird staunen, mit wieviel dankbarem Verantwortungsbewusstsein die Mitarbeitenden ihm entgegen kommen. Und genau das ist es doch, was eine Firma einzigartig und konkurrenzfähig macht - nämlich verantwortungsvoll agierende Mitarbeitende. Nur dann sind die Kunden zufrieden und wollen weiter mit der Firma zusammen arbeiten. Eine meiner wichtigsten Unternehmer-Weisheiten ist diese hier: Ein Unternehmer muss Geben können... Und Nehmen! Eine Firma, die den Angestellten Freiheiten lässt, erwartet ein stärkerer Einsatz für die Firma als Dank zurück. Aber das Vertrauen ist leicht verspielt. Damit das nicht passiert, gibt es noch etwas anderes, was sich der Chef einer solchen Firma nehmen sollte: eine minutengenaue automatische Arbeitszeit-Abrechnung. Nur dann, wenn wirklich gearbeitet wird, sollte ein Lohn bezahlt werden. Private Arbeiten und Arbeitspausen gehören nicht zur Arbeit, und sollten vom Lohn ausgeschlossen werden. Ein Vertrauens-Missbrauch in Sachen Arbeitszeit wird dank einer automatischen Arbeitszeitkontrolle ausgeschlossen. Zudem werden Fixkosten gesenkt, weil die Mitarbeitenden nur noch dann arbeiten, wenn auch Arbeit anfällt. Gibt es keine Arbeit, dann melden sie sich vom System ab, und können ihre Freizeit geniessen. Das hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Arbeiten, für die früher eine Vollzeitstelle nötig gewesen wären, können dank dieser Vorgehensweise in Teilzeit erledigt werden. Das ist für Arbeitnehmer wie -Geber vorteilhaft: die Arbeitnehmenden gewinnen mehr Zeit für Familie und Freizeit bei gleichbleibender Entlöhnung, und die Arbeitgeber erhalten nun einen breiteren Kreis an möglichen Arbeitnehmern, die zudem mehr motiviert sind. Da Teilzeitstellen beliebt sind, hat der Arbeitgeber eine grössere Auswahl an Kandidaten. Zum Beispiel: Studierende, Pensionierte, Auswanderer oder im Haushalt beschäftigte. Sie alle stehen dann zur Verfügung, wenn es um eine Teilzeit-Stelle geht. Mutige IT-Firmen, die ihren Mitarbeitenden neue Freiheiten geben wollen, die schaffen sich mit aBusiness die dazu nötige Transparenz. Alles ist darin eingebaut, um den modernen digitalen Unternehmer zu unterstützen, inklusive selbständige Arbeitszeitkontrolle für die Mitschaffenden. Eine Demo-Version kann hier gedownloadet werden. Wer seine Geschäftsprozesse mit aBusiness unterstützt, kann der Konkurrenz weit Voraus sein.
Über den Autor:
Urs Langmeier, Gründer und CEO von Langmeier Software GmbH
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Leser-Kommentierungen zu diesem Artikel:Bedeutet das jetzt, dass es zukünftig nur noch minder bezahlte Teilzeitstellen geben soll? Sorry, aber kann es sein, dass Du ziemlich abgehoben bist und weit weg lebst von der Realität? Ich meine, wer ist schon Langmeier Software? Eine kleine Software-Klitsche, nein - nicht mal das - ein Softwareunternehmer, eine Einzelperson, der einen auf Konzern spielt?! Einer, der das ganze nebenerwerblich betreibt?! Und so einer will die Welt aufklären und erzählen, wie die Arbeitswelt der Zukunft aussieht? Sorry, aber: lächerlich.
Zu den 9-to-5-Workern: Häufig bremsen doch solche Menschen bereits am Nachmittag aus, gehen ins Facebook, in den Twitter, checken noch und nocher die Mails, schreiben ein paar private Nachrichten, oder sie schlagen sich ganz einfach gegen Ende des Arbeitstages mit ineffizienten oder unproduktiven Tätigkeiten herum, damit sie genau um Punkt 17 Uhr fertig mit der "Arbeit" sind. Veröffentlichen Sie hier einen Kommentar... Dieser Artikel behandelt die Themen:Arbeitgeber werdenAutomatische Arbeitszeiterfassung Eine Firma, die etwas für die Mitarbeiter tut Mein Arbeitgeber lässt mich zu lange arbeiten Interessieren Sie sich für:Was ist ein ImageWas ist ein Backup Google Mitarbeiter Gehalt Kleines Einmaleins |
Zitat: "Zudem werden Fixkosten gesenkt, weil die Mitarbeitenden nur noch dann arbeiten, wenn auch Arbeit anfällt."
Ahja, und wenn mal keine Arbeit anfällt, dann gleicht der Mitarbeiter das mit Harz 4 aus?
Ist ja schön, dass die Fixkosten des Arbeitgebers gesenkt werden, und was ist mit jenen des Mitarbeiters?
Zitat: "minutengenaue automatische Arbeitszeit-Abrechnung"... Warum nicht gleich die Überwachungskamera am Arbeitsplatz einführen?
Und wie sieht es mit der Arbeitseffektivität aus? Wird die Anhand eines Zeiterfassungsystems miterfasst? Nein.
Treffender finde ich hier diesen Titel: Wie besiege ich meine Geld- und Profit-Gier?